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Darsteller |
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| Emil Fetzer | Fritz
Vogelgesang |
| Hausherr | |
| Betty Fetzer | Tatjana
Karnitzschky-Nemeth |
| seine Frau | |
| Stefan Fetzer | Marcel
Clauß |
| deren Sohn | |
| Oswald Geiger | Reinhard
Bauch |
| Emils bester Freund | |
| Helga Geiger | Pia
Schrödel |
| seine Frau | |
| Maximilian Müller | Manfred
Handlos |
| Freund und Nachbar von Emil | |
| Susanne Pfeiffer | Tanja
Fink |
| "Verlobte" von Stefan | |
| Tante Edith | Sigrid
Beil |
| Erbtante von Emil | |
Zum Inhalt :
Es ist Juni, ein warmer Sommertag, doch im Wohnzimmer der
Familie Fetzer steht noch immer der Weihnachtsbaum, an dem sich mit letzter
Kraft einige Nadeln festhalten. Die Wohnung versinkt im Chaos, denn die
Umgebung des Christbaums wurde von Emil, dem Herrn des Hauses, zum Sperrgebiet
erklärt. Schließlich stehen 30 Liter Bier auf dem Spiel,
die Emil erhält, wenn „es sein Baum länger aushält“
als der seines Freundes Oswald.
Und mitten in den Streitereien um den Baum und das seit 25 Jahren nicht mehr tapezierte Wohnzimmer, keimt bei Emil und seiner Frau Betty der Verdacht, man könne in einer Woche Silberhochzeit haben. Doch in welchem Jahr war der „Kriegsbeginn“? Die „Sterbeurkunde“ ist nicht zu finden, das „Fangeisen“ geht nicht mehr vom Finger und auch Oswald, der den Fehler seines Lebens im gleichen Jahr wie Emil begangen hat, kann sich nicht genau erinnern. Der Verdacht wird zur Gewissheit, die Silberhochzeit steht vor der Tür!
Betty und Oswalds Frau Helga wollen groß feiern und erwarten Geschenke
für ihr Durchhaltevermögen, doch die Männer sind der Meinung
ein Obstkuchen und eine Tasse Kaffee wären in Anbetracht dessen was
man erlitten habe, völlig ausreichend. Die Enttäuschung ist groß,
bei Helga und Betty fließen die Tränen und auch Emil gerät
in Panik, als Betty die Anreise der Erbtante Edith zur Silberhochzeit verkündet.
Schnell wird allen klar, dass man den Erwartungen der Erbtante wohl in keinster
Weise gerecht werden wird. Denn Betty hat in den Briefen an Tante Edith
ihr Familienleben so dargestellt wie sie es sich immer erträumt hat.
Sohn Stefan, der mit Ach und Krach seine Schlosserlehre geschafft hat, ist
Zahnarzt, man verkehrt, statt mit Oswald und seiner Frau Helga, die nicht
mit Intelligenz gesegnet sind, in höchsten Kreisen, und der sein Sofa
und Bier liebende Emil ist der angesehenste Bürger der Gemeinde.
Nun ist guter Rat teuer, schließlich baut Emils gesamte Altersvorsorge
auf Tante Edith auf und man will auf keinen Fall enterbt werden!
Die Silberhochzeit steigt, genauso wie Betty es sich erträumt hat!
Unter Mithilfe der Nachbarn und Freunde wird für Tante Edith ein wahres
Theaterstück inszeniert um sich als „High Society“ darzustellen,
was leider nicht immer ganz reibungslos klappt, denn Manieren und gute Unterhaltungsformen
bekommt man leider nicht von heute auf morgen. Aber nicht nur die von Emil
für die Feier engagierten Nachbarn spielen Theater“
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