Die Silberhochzeit
oder
Lieber einen Mann, als gar keinen Ärger
Schwank in 3 Akten von Regina Rösch

am 30. und 31. Oktober, sowie am 7. und 8. November

 

Darsteller

Emil Fetzer
Fritz Vogelgesang
Hausherr  
Betty Fetzer
Tatjana Karnitzschky-Nemeth
seine Frau  
Stefan Fetzer
Marcel Clauß
deren Sohn  
Oswald Geiger
Reinhard Bauch
Emils bester Freund  
Helga Geiger
Pia Schrödel
seine Frau  
Maximilian Müller
Manfred Handlos
Freund und Nachbar von Emil  
Susanne Pfeiffer
Tanja Fink
"Verlobte" von Stefan  
Tante Edith
Sigrid Beil
Erbtante von Emil

 

 

 

 

 

 

 

Zum Inhalt :

Es ist Juni, ein warmer Sommertag, doch im Wohnzimmer der Familie Fetzer steht noch immer der Weihnachtsbaum, an dem sich mit letzter Kraft einige Nadeln festhalten. Die Wohnung versinkt im Chaos, denn die Umgebung des Christbaums wurde von Emil, dem Herrn des Hauses, zum Sperrgebiet erklärt. Schließlich stehen 30 Liter Bier auf dem Spiel,
die Emil erhält, wenn „es sein Baum länger aushält“ als der seines Freundes Oswald.

Und mitten in den Streitereien um den Baum und das seit 25 Jahren nicht mehr tapezierte Wohnzimmer, keimt bei Emil und seiner Frau Betty der Verdacht, man könne in einer Woche Silberhochzeit haben. Doch in welchem Jahr war der „Kriegsbeginn“? Die „Sterbeurkunde“ ist nicht zu finden, das „Fangeisen“ geht nicht mehr vom Finger und auch Oswald, der den Fehler seines Lebens im gleichen Jahr wie Emil begangen hat, kann sich nicht genau erinnern. Der Verdacht wird zur Gewissheit, die Silberhochzeit steht vor der Tür!

Betty und Oswalds Frau Helga wollen groß feiern und erwarten Geschenke für ihr Durchhaltevermögen, doch die Männer sind der Meinung ein Obstkuchen und eine Tasse Kaffee wären in Anbetracht dessen was man erlitten habe, völlig ausreichend. Die Enttäuschung ist groß, bei Helga und Betty fließen die Tränen und auch Emil gerät in Panik, als Betty die Anreise der Erbtante Edith zur Silberhochzeit verkündet. Schnell wird allen klar, dass man den Erwartungen der Erbtante wohl in keinster Weise gerecht werden wird. Denn Betty hat in den Briefen an Tante Edith ihr Familienleben so dargestellt wie sie es sich immer erträumt hat. Sohn Stefan, der mit Ach und Krach seine Schlosserlehre geschafft hat, ist Zahnarzt, man verkehrt, statt mit Oswald und seiner Frau Helga, die nicht mit Intelligenz gesegnet sind, in höchsten Kreisen, und der sein Sofa und Bier liebende Emil ist der angesehenste Bürger der Gemeinde.
Nun ist guter Rat teuer, schließlich baut Emils gesamte Altersvorsorge auf Tante Edith auf und man will auf keinen Fall enterbt werden!

Die Silberhochzeit steigt, genauso wie Betty es sich erträumt hat! Unter Mithilfe der Nachbarn und Freunde wird für Tante Edith ein wahres Theaterstück inszeniert um sich als „High Society“ darzustellen, was leider nicht immer ganz reibungslos klappt, denn Manieren und gute Unterhaltungsformen bekommt man leider nicht von heute auf morgen. Aber nicht nur die von Emil für die Feier engagierten Nachbarn spielen Theater“